• 38
  • 3
  • 27
  • 1
  • 10
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Aktuelle Trainingszeiten

Mittwoch: 17 - 18:30 Uhr

Freitag: 17 - 18:30 Uhr

Mitbringen:

  • Sportschuhe
  • Mouthguard (wenn vorhanden)
  • Wasser, Wasser & Wasser
  • Motivation
  • etwas Selbstironie :)

Für ausreichend Besen ist gesorgt. 
RELEASE THE KEYS!

Was genau ist Quidditch? FAQ

Quidditch? Kommt das nicht aus Harry Potter?

Ja. In den Harry-Potter-Romanen ist Quidditch der beliebteste Sport unter Zauberern, der auf fliegenden Besen gespielt wird. Um diese magische Sportart auch in einer nichtmagischen Welt spielen zu können, entwickelten zwei Studenten des Middlebury Colleges in Vermont 2005 eine nicht-fiktive Version des Quidditchs, die sich innerhalb von zwölf Jahren auf der ganzen Welt ausbreitete und unabhängig von Harry Potter weiterentwickelte. Es hat sich zu einer ernstzunehmenden Sportart etabliert. Du musst Harry Potter also weder kennen, noch mögen, um mitzumachen und Spaß zu haben.

Und wie geht Quidditch?

Quidditch ist ein Vollkontaktsport, der Elemente des Handballs, Rugbys und Dodgeballs – ähnlich des deutschen Völkerballs – enthält. Dabei dürfen die Spieler auf verschiedene Weisen zur Verteidigung oder dem Angriff weggedrückt und in bestimmten Fällen getackelt werden. Tackeln bedeutet, einen anderen Spieler mithilfe des eigenen Körpers zu Boden zu bringen, um ihm den Ball abzunehmen und ihn für sein eigenes Team zu gewinnen. Natürlich gibt es dafür bestimmte Regeln, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Beim Quidditch spielen bis zu sieben Spieler pro Team auf vier verschieden Spielerpositionen mit  drei verschiedenen Arten von Bällen.

Zunächst gibt es drei Chaser (Jäger), deren Aufgabe es ist, den Quaffle (einen Volleyball) in die gegnerischen Hoops (unsere Tore, drei verschieden hoch angebrachte Ringe) zu befördern. Der Quaffle (Quaffel) darf dabei von beiden Seiten sowohl geworfen wie auch rein gelegt werden. Damit gewinnt das Team 10 Punkte.

Um die eigenen Hoops (so bezeichnet man die Ringe an beiden Enden des Spielfeld) zu verteidigen und die eigenen Spieler zu koordinieren, gibt es den Keeper (Hüter). Er oder sie spielt auch mit dem Quaffle und darf, genau wie die Chaser, Tore machen.

Als dritte Position gibt es pro Team zwei Beater (Treiber), die mit drei Bludgern (Klatschern – Dodgebällen) kurzfristig Spieler des gegnerischen Teams aus dem Spiel nehmen. Sie werfen die Spieler ab, die dann von ihren Besen steigen und zurück zu ihren eigenen Hoops laufen müssen, bevor sie wieder aktiv am Spiel teilnehmen dürfen.

Zuletzt gibt es noch den Seeker (Sucher). Er oder sie kommt nach 18 Minuten auf den Platz und hat die Aufgabe, den letzten Ball, den Snitch (Schnatz) zu fangen. Wird dieser gefangen, ist das Spiel beendet und das Team des Fängers erhält 30 zusätzliche Punkte.

Quidditch ist ein gemischtgeschlechtlich gespielter Sport. Um das zu gewährleisten, gibt es die so genannte Gender Rule, die besagt, dass pro Team nicht mehr als vier Spieler des gleichen Geschlechts auf dem Feld stehen dürfen. Dabei werden alle Geschlechter berücksichtigt.

Wie funktioniert denn das mit dem Schnatz?

Der Schnatz, auf englisch Snitch genannt, ist ein Tennisball, der in eine Socke gesteckt wird. Diese wird hinten an der Hose des sogenannten Snitch Runners, eine unparteiische Person ist, befestigt. Der Snitch Runner kommt nach 17 Minuten auf den Platz. Um den Snitch zu fangen und damit 30 Punkte zu bekommen und das Spiel zu beenden, muss der Seeker den Schnatz, ohne ihn aus der Hand zu verlieren, von der Hose des Snitch Runners trennen.

Habt ihr auch Besen?

Ja. Allerdings kann man mit ihnen weder fegen noch fliegen. Unsere Besen sind einfache, etwa ein Meter lange PVC-Stangen, die dauerhaft zwischen den Beinen getragen werden müssen. Sie beeinträchtigen den Bewegungsablauf und bewirken, dass man weitgehend mit nur einer Hand mit den Bällen spielt. Da die Bälle aber nicht voll aufgepumpt sind, kann man sich darauf gut einstellen. Und keine Sorge, spätestens nach dem ersten Training hat man sich so sehr an den Besen gewöhnt, dass man ihn kaum noch zwischen seinen Beinen merkt.

Wie alt muss ich sein, um mitzuspielen?

Um an Turnieren oder offiziellen Spielen teilnehmen zu dürfen, musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Mittrainieren darfst du aber auch, wenn du etwas jünger bist. Bei uns im Team haben wir eine Altersspanne von 14 bis 29 Jahren. Natürlich können sich auch ältere Spieler gerne anschließen.

Wie wird Quidditch organisiert? Gibt es ein Regelwerk?

Quidditch organisiert sich in Deutschland über den Deutschen Quidditch Bund (DQB), bei dem die großen deutschen Teams Mitglieder sind. International wird es über die International Quidditch Association (IQA) organisiert. Darüber findest du auch das Regelwerk, das international gültig ist.

Wie kann ich denn jetzt mitmachen?

Um einmal in den Sport rein zu schnuppern, kannst du gerne jederzeit zum Training vorbeikommen und mitmachen. Wir erklären dir dann noch mal die grundlegenden Regeln und machen dich dann langsam und sukzessive mit den unterschiedlichen Facetten des Quidditchsports vertraut. Du musst also nicht befürchten, gleich im ersten Training mit physisch anspruchsvollen Techniken wie dem Tackling konfrontiert zu werden. Wenn du den Sport gerne auf längere Sicht und zeitgleich mit anderen Anfängern ausprobieren möchtest, kannst du dich über den Bremer Hochschulsport für ein Semester anmelden. Mit dieser Anmeldung kannst du einmal die Woche beim Training mitmachen. Wenn du natürlich von vornherein weißt, dass du langfristig mitmachen möchtest, tritt bitte dem Verein bei. So kannst du auch außerhalb des Hochschulsportkurses teilnehmen und bei Bedarf die Vorteile und anderen Sportkurse des Vereins in Anspruch nehmen.

Wenn die Beiträge nicht mit deinen finanziellen Möglichkeiten kompatibel sind, du aber gerne mitspielen möchtest, dann melde dich einfach bei uns. Wir können dich dabei unterstützen.

Was muss ich zum Training mitbringen?

Mitbringen solltest du erst einmal Sportkleidung und ausreichend Wasser. Wenn du welche hast, sind auch Stollenschuhe und ein Mouthguard sehr praktisch, aber erst mal nicht unbedingt nötig. Außerdem ist Spaß und ein gewisses Maß an Selbstironie immer gern gesehen. Besen und Bälle haben wir genug vor Ort.

Wann trainiert ihr?

Momentan trainieren wir mittwochs und freitags jeweils von 17:00-19:00 Uhr. Der Hochschulsportkurs wird am Mittwoch mit dem Training zusammengelegt. Du findest uns auf dem hintersten Platz des Vereinsgeländes. Ansonsten sind meistens um etwa 17:00 Uhr auch einige von uns vorne bei den Umkleiden, denen du dich einfach anschließen kannst.

Muss ich an allen Trainings teilnehmen?

Natürlich ist es wünschenswert, wenn du an möglichst vielen Trainings teilnimmst. So kannst du dich am Besten in das Spiel und auch ins Team einleben und stetig verbessern. Aber wir haben Verständnis, wenn du aufgrund anderer Termine nur einmal pro Woche zum Training erscheinst oder auch mal ein paar Wochen gar nicht dabei sein kannst. Einige von uns sind auch nur einmal in der Woche da und auch der Hochschulsportkurs deckt nur die Mittwoche ab. Dennoch solltest du versuchen, regelmäßig zu kommen, damit wir dich auch für die Trainings und später auch für Turniere und Spiele mit einplanen können.

Felix Goldau zum Kapitän ernannt

Die Portkeys haben einen neuen Kapitän. Mit einer absoluten Mehrheit von 55% wurde Felix Goldau am 6. April zum neuen Portkeys-Kapitän ernannt und ersetzt den bisherigen Kapitän Joschi Wildenhain, der den Kapitänjob aufgrund seines Umzugs nach Karlsruhe an den Nagel hängen musste. In dem halben Jahr als Kapitän erwies sich Joschi als bravouröser Organisator, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitspieler*innen hatte.

Im Team bestehen keine Zweifel, dass auch Felix Goldau den Anforderungen gerecht werden kann. Felix ist ein erfahrener und loyaler Portkey, eine prägende Figur sowohl neben als auch auf dem Pitch. Felix verbrachte erst kürzlich ein halbes Jahr in Australien und sammelte dort internationale Quidditcherfahrung auf hohem Niveau. Mit Erfahrungswerten und neuen Input im Gepäck möchte er nun mit den Portkeys nach den Sternen greifen.

Portkeys erreichen 12. Platz bei den DQS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die deutschen Quidditchspiele 2017 sind zu Ende gegangen. In allen drei Spielen am Sonntag begegneten die Portkeys Teams auf Augenhöhe - letztendlich sprang leider nur ein Sieg heraus. Durch zwei sehr unglückliche Niederlagen beenden die Bremer das Turnier auf dem zwölften Platz  

Im Viertelfinale des Lower Brackets ging es gegen die Ruhr Phoenix Squad, der zweiten Mannschaft von Ruhr Phoenix. Die Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an und standen kompakt in der Defense. Gerade als die Portkeys sich eine Schwächephase erlaubten und die eigene Ordnung verloren, fing Seeker Simon den Snitch und sicherte dem Team den verdienten Einzug ins Halbfinale.

Portkeys Bremen 100*:40 Ruhr Phoenix Squad

Gegen die Black Forest Bowtruckles gab es einen munteren Schlagabtausch mit guten Kombinationen auf beiden Seiten. Auch wenn viele gelbe Karten gezückt wurden, war es ein weitestgehend faires Spiel. In Führung liegend verloren die Portkeys den Kampf um den Snitch und verpassten damit das zuvor gesteckte Ziel, das Lower Bracket-Finale zu erreichen.

Portkeys Bremen 70:90* Black Forest Bowtruckles

Das letztes Turnierspiel war gleichzeitig das bitterste für die Bremer Mannschaft. Sie schienen alles in Griff zu haben und lagen außerhalb der Snitch-Range in Führung. Zunehmend ließen aber die Kräfte und die Konzentration nach; Die Thestrale nutzten die Schwäche durch ihr vorzügliches Troll-Game aus und kämpften sich wieder heran. Es gelang den Portkeys fortan nicht, die Kontrolle über das Spiel wiederzugewinnen und obendrein wurde ein Snitch-Catch ihrerseits – korrekterweise - für ungültig erklärt. Stattdessen fingen die Tübinger einige Minuten später den Snitch und durften sich über Platz 11 freuen.

Portkeys Bremen 110:140* Tübinger Thestrale

Jetzt gilt es die Leistung realistisch einzuordnen: In der Nachbetrachtung erwies sich die Gruppe der Portkeys als die "Todesgruppe", schließlich trafen die Wolpertinger und Rheinos letztendlich im großen Finale aufeinander. Gegen die zwei besten Teams Deutschlands zu bestehen, ist für die Portkeys realistisch betrachtet nicht möglich, und somit verpuffte der Traum vom Upper Bracket relativ früh. Im Lower Bracket spielten die Portkeys stark auf, doch auf einem derart ausgeglichenem Niveau entscheiden Nuancen über Sieg und Niederlage und das Glück war in dem Fall nicht auf der Seite der Bremer. Im Großen und Ganzen konnten die Portkeys das Niveau der vorherigen Turniere trotz einiger namhafter Abgänge bestätigen.

Datum: 5.11.2017

Foto: © Van Klaveren Quidditch Photography

 

envelope 

Sporthaus Kornstraße 157
Neustadt - 28201 Bremen

Vereinsheim und Sportplatz
Weg zum Krähenberg 1 - 28201 Bremen