„Einmal im Leben Deutscher Meister“ war im letzten Jahr das Motto vom ATSler Hartmuth Schlachter. Und es hat geklappt.
Der Findorffer ist über die Ultradistanz 50 Kilometer in seiner Altersklasse M70 in der Zeit von 4:36,55 h Deutscher Meister geworden. In einem perfekten und auch taktischen Rennen konnte er nach 10 Runden und einem 200 m Schlussspurt den Führenden überspurten und ins Läuferglück stürmen.
Schon im Vorfeld zeichnete sich eine Rekordbeteiligung von 800 Teilnehmern ab. Für die Titelkämpfe, die im Rahmen des 4. Ultralaufes HaWei50 des ausrichtenden Vereins LSG Weiher stattfanden, liefen 379 Aktive in der Meisterschaftswertung: 101 Frauen/278 Männer, darunter drei ATSler. Die hohe Teilnehmerzahl ist bezeichnend für die Faszination Ultralauf.
Was wegen des Namens zuerst an Hawaii und tropische Temperaturen erinnert, ist in Wirklichkeit die gekonnte Abkürzung für den Lauf um den Hardtsee im baden-württembergischen Weiher (daher HaWei), rund 30 Kilometer nordöstlich von Karlsruhe. Gelaufen wurde auf einem schnellen, flachen Fünf-Kilometer-Rundkurs mit einem kurzen Begegnungsstück und einer Verpflegungsstation.
Bernd Kurzweg lief in der M 60 in 5:23,58 h auf Rang 18 von 28 Teilnehmern.
Ingo Susemiehl-Behagel musste aus gesundheitlichen Gründen nach 40 km in einer sehr guten Zeit (3:36,14 h) das Rennen beenden.