ATS Buntentor – Michael Bruns mit Vizetiteln wieder in Bremen

Ein Bericht von Michael Bruns

Mit zwei taktisch klugen Rennen und zwei gewonnenen Vizetiteln war der Wochenendtrip zu den Deutschen Halle Masters in Frankfurt-Kalbach für mich ein voller Erfolg.

 

Am Samstag, dem ersten Tag, ging es um 19:20 Uhr auf die 1500-m-Laufdistanz, in der Halle sind das 7,5 Runden. Ich hatte mir vorgenommen, möglichst gleichmäßige Runde zu laufen, was mir auch gelungen ist. Am Ende musste ich mich dann erneut wie im letzten Jahr knapp vom Untermain-Athleten Richard Przybyla geschlagen geben. Für die Distanz brauchte ich 5:13,39 min. und war 0,64 Sekunden hinter dem Erstplatzierten im Ziel. Zwar schade, trotzdem war ich mehr als zufrieden mit der Platzierung und der Zeit, die fast identisch mit der im letzten Jahr ist.

Am Sonntag stand dann die kürze Distanz über 800 m Laufen um 16:20 Uhr auf der Agenda. Trotz des vorherigen anstrengenden Laufs fühlte ich mich ziemlich gut (schmerzfrei) und konnte mit dem Vizeplatz, den ich mir bereits erlaufen hatte, ohne Erfolgsdruck ins Rennen starten.

Als die Starterliste veröffentlicht wurde änderten sich zudem die Vorzeichen etwas, da der stärkste Läufer nicht gemeldet war und es wieder Chancen auf einen Podestplatz gab. Dennoch war die Devise nicht überpacen und kontrolliert das Rennen angehen. Leichter gesagt als getan. Ich musste mich relativ schnell an die Spitze setzen und konnte diese auch fast bis zum Schluss verteidigen.

Dann kam aber wieder Richard Przybyla und hat mir die Führung aus dem Lauf gerissen, dieses Mal mit einem Vorsprung von 0,52 Sekunden. Ich benötigte für die 4 Runden 2:34,96 min., nicht ganz eine Sekunde mehr als im letzten Jahr. Auch damit war ich mehr als zufrieden, nur schade, dass es mit dem Meistertitel nicht geklappt hat, der zum Greifen nahe gewesen war.

Im letzten Jahr zweimal den dritten Platz und in diesem Jahr zweimal den zweiten Platz, bleibt die Frage was im nächsten Jahr passiert.

DM Halle Masters Michael Bruns

DM Halle Masters MB Urkunde

Mein besonderer Dank geht wie im letzten Jahr natürlich an den Kollegen Sven, der mich wieder super unterstützt hat und das wirklich erfreuliche ist, das er im Gegensatz zum letzten Jahr nichts zu „meckern“ hatte (die Laufuhr hatte ich gleich in der Tasche gelassen). Auch möchte ich mich bei Philipp Dirschauer für die Trainingspläne und die Ratschläge bedanken, auch für die verordneten langen Läufe (20km) an den Sonntagen. Zum Schluss natürlich auch bei Organisatoren der Veranstaltung: Es hat alles gut geklappt.